Genetik:

Euforia

ist ein seit den 90er bekannter Strain, der eine sehr klare und sativa-dominante Wirkung besitzt und mehrfacher Preisträger ist. Dieses Kultivar ging aus der Kreuzung von Skunk No. 1 x Orange Bud x Skunk No. 11 hervor – genetisch eine reine sativa-dominante Skunk-Rarität.

Schmerzlinderung:
 
In höheren Dosierungen besitzt Euforia eine gute Schmerzlinderung, insbesondere bei Kopfschmerzen und Nervenschmerzen ist es sehr hilfreich – chronische Schmerzen fühlen sich wie in Watte gepackt an.
 

Medizinische Anwendung:

Die Sorte Euforia eignet sich sehr gut zur Linderung von leichten bis mittleren chronischen Schmerzen, bei starkem Stress, Asthma, COPD, ADHS/ADS, Autismus, Depressionen, okuläre Hypertension, Kopfschmerzen, Nervenschmerzen, Angst, chronische Müdigkeit oder Erschöpfung, Antriebslosigkeit, Stimmungsschwankungen, Arthritis, Hautkrankheiten wie Psoriasis und Dermatitis, Magen- und Darmprobleme, Verdauungsprobleme, Glaukom, Entzündungen verschiedenster Art, aber aufgrund der Terpenzusammensetzung auch insbesondere für die Behandlung von Epilepsie empfehlenswert und bei vielen weiteren Krankheiten.

Wirkung Euforia:

Hauptwirkung: In geringen Dosierungen wirkt der Strain Euforia sehr mild und sehr klar mit einer leichten, angenehmen Euphorisierung der Gedanken. Die Wirkung ist dabei hauptsächlich leicht zerebral. Die erhebende, sozialisierende und zerebral aktivierende Wirkung hat nur eine minimale Sedierung. Es macht nur ganz leicht hungrig. Aufgrund der Aktivierung der Gedanken – manche Cannaseure beschreiben es als energetisch – wird man wacher, aber es können auch kreisende Gedanken entstehen.

Wirkungsspitze:

Euforia macht ein leichtes körperliches Gefühl, wie ein leichtes Kribbeln. Man hat etwas das Gefühl zu schweben. Am Gesicht spürt man ein deutliches warmes Druckgefühl. In hohen Dosierungen wirkt die Sorte zerebral etwas verwirrend / verspaced und leicht aphrodisierend. Bei besserer Qualität wäre die Wirkung vermutlich noch deutlich stärker.

Anwendung:

Prädistiniert für die Anwendung am Morgen (Wake and Bake) oder tagsüber und insbesondere für die Arbeit ist Euforia Blackbird Strong mit ca. 19,8 % THC sehr gut geeignet. Es wird (vor allem bei dieser Charge) die Verwendung eines Verdampfers / Vaporiser dringend empfohlen, da die Blüten schlecht abbrennen und sich dabei die Wirkung verliert. Joints und Blunts brennen daher quasi kaum und gehen ständig aus. Glücklicherweise treten dabei aber keine Lungenprobleme auf – es brennt einfach nur schlecht. Die Vaporisation funktioniert jedoch einwandfrei und dabei entfalten sich alle Aromen, welche ich in meinem Euforia-Blunt vermisst habe. In der Lunge ist der Dampf dabei relativ angenehm und die Sativa-Wirkung spürt man sofort.

Aussehen Euforia:

Blütengröße, -farbe und -beschaffenheit: Die Blüten der Euforia sind spitz zulaufend, maschinell getrimmt wie rasiert und besitzen überdurchschnittlich viele Blütenblätter zwischen den Nugs, welche eher flauschig und weich sind und leicht vom Stil herausgerissen werden können. Die Sativa-Einflüsse in der Blütenstruktur sind deutlich zu erkennen. Teils sind die Blütenblätter braun, ein kleiner Anteil auch lila und der Großteil der massigen Blütenblätter sind überwiegend Minz-Grün, aber auch Hell- und Dunkelgrün. Die Pistillen sind braun mit einem leichten Orange Stich.

Geruch / Geschmack:

Der Geruch aus der Dose ist süßlich mit etwas fruchtiger Säure nach tropischen Früchten, begleitet von Bergwiesenheu Duft, Bergkräuter und einer leichten frischen Note nach Fenchel. Nach dem Zerkleinern intensivieren sich diese Aromen noch und es kommt ein klassischer Skunk Geruch hinzu. Während der Inhalation macht sich auf der Zunge ein leicht frischer Geschmack nach Bergwiesenheu, etwas erdig und holzig mit einem deutlichen Nadelwald und Kräuter Geschmack bemerkbar. Besonders bei der Verdampfung kommt der fruchtige und sogar leicht blumige Geschmack am Anfang schön heraus. Der frische, nur ganz leicht scharfe Nachgeschmack verweilt noch für kurze Zeit auf der Zunge. Gegen Ende dominieren die erdigen Geschmacksnoten. Bei genauer Betrachtung verbirgt dieser Strain viele gute Terpene in einem komplexem, frischen Geschmack.

Zusätzliche Info:

Der Dampf könnte etwas milder sein, ist aber noch gut einnehmbar. Im Verbrennungstest zeigte sich leider eine tiefschwarze, feste Asche und es brannte nur extrem schwer ab mit einem sehr schwachen Geschmack. Glücklicherweise traten jedoch keine Lungenprobleme auf. Beim Vaporisieren kommen die Geschmacksnoten und die Wirkung viel besser zur Geltung und man hat auch keine Schwierigkeiten bei der Anwendung. Über das mangelhafte Ergebnis beim Verbrennungstest habe ich mit dem Produzenten Kontakt aufgenommen und mir wurde versichert, dass alle Prozesse beim Grow und bei der Trocknung noch einmal genau überarbeitet werden, damit die Qualität verbessert wird und zukünftigen Chargen zu 100% besser ausfallen werden.

Fazit Euforia:

Insofern man die Blüten im Vaporiser verdampft, erfüllen diese durchaus noch ihren Zweck – und das erstaunlich gut. Die Verbrennung ist noch verbesserungswürdig! Nach genauer Begutachtung stellte ich fest, dass doch noch ein komplexes Terpenprofil vorhanden ist und eine entsprechend gute medizinische Wirkung spürbar ist. Der Strain Euforia an sich und die Wirkung ist phänomenal, Blackbirds Erscheinungsbild und Brennbarkeit jedoch leider (noch) nicht. Zeitnahe Verbesserungen der Qualität, insbesondere der Brennbarkeit, hat der Produzent nicht nur wörtlich versichert, sondern diese hätten sogar oberste Priorität. Abgesehen von der derzeitigen Qualität ist dieser sativa-dominate Skunk Strain medizinisch wirklich sehr wertvoll für viele verschiedene Patientengruppen, beispielsweise bei Epilespie. Außerdem gibt es in den Apotheken bisher viel mehr indica-dominante Sorten, als sativa-dominante und daher ist Euforia eine sehr gute Ergänzung für die Apotheken.

Haupt-Terpene:

Myrcen 33,28 %, Linalool 29,61 %, α+β-Pinen 10,34 %, γ-Terpinen 9,26 %, β-Ocimen 7,78 %, Delta-3-Caren 4,59 %, α-Terpinen 1,75 %, α-Thujen 0,64 %, Terpinolen 0,50 %, Camphen 0,30 %, α-Humulen 0,13 %, Selina-3, 7(11)-diene 0,11 %, α-Farnesen0,10 % d-Limonen 0,10 %, trans-Cadina-a 0,06 %

 

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Bestrahlung: unbestrahlt

Herkunft: Euforia wird in Nordmazedonien angebaut.

PZN: 18218076

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© Sachverständiger Jonatan Hartmann, Stand: 01.01.2023

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